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Wieder in Lappeenranta angekommen, nutzten wir die Gastfreundschaft des dortigen Fliegerclubs kräftig aus, der die eigenen Mitglieder zu einem Sommerabschluss-Grillen eingeladen hatte und uns - wohl weil wir so hungrig aussahen - bei der Gelegenheit mit verköstigte. Anschließend fanden wir uns im Hafen ein, wo die Bevölkerung den Sommerferienabschluss mit einem Hafenfest inklusive Feuerwerk beging.
Da das Wetter-Briefing am nächsten Tag für die beiden Rückflugtage positiv ausfiel, konnten wir unser Routing von der finnisch-russischen Grenze aus quasi frei auswählen. Zwei Varianten boten sich an: Die südlichere würde an Helsinki und Tallinn vorbei auf die Insel Saaremaa führen und von dort eine recht lange Wegstrecke über die Ostsee nach Gotland hinüber. Die nördliche Variante sah zunächst einen Tankstopp in Turku vor, anschließend würden wir der Hinflugroute über Stockholm hinweg folgen und dann südlich von Stockholm ebenfalls nach Gotland fliegen. Zielflughafen war in jedem Falle Visby, wo wir auch schon telefonisch ein Quartier vorbestellt hatten.
Visby zeigte sich diesmal deutlich freundlicher als im vergangenen Herbst, als wir in ‘kleiner Besetzung’ dort landeten und treibenden Nieselregen bei Temperaturen um die 5° vorfanden. Diesmal herrschte T-Shirt-Wetter. Die Straßen des gesamten Altstadtbereichs innerhalb der Stadtmauern waren mit mittelalterlich gekleideten Menschen gefüllt; offenbar gab es ein entsprechendes Sommerfest. Überall lockten Stände und Straßenkneipen mit ihren Angeboten; wir nutzten eine Gastronomie in einem Innenhof mit Live-Musik.
Leider konnten wir kein Quartier für eine zweite Nacht bekommen, zumindest nicht zu einem akzeptablen Preis. Daher mussten wir am folgenden, also unserem letzten Tag der Tour Gotland wieder verlassen und den Heimweg antreten. Dieser führte die EGNI über Öland und Ronneby nach Malmö, wo sie ausnahmsweise einmal vor der ELEV landete, da diese zuvor noch einen Rundflug um die gesamte Insel Gotland absolviert hatte. Auch auf dem zweiten Leg leistete sich die ELEV einen kleinen Abstecher an der Kreidefelsküste Mons vorbei. Und je näher wir der Heimat kamen, desto dichter bezog sich der Himmel, sodass wir spätestens ab Itzehoe wieder unser gewohntes norddeutsches Wetter vorfanden.
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