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Wohl jeder von uns trägt in sich einen großen Wunsch, ein großes Ziel, das es zu erreichen gilt. Selbst nach St. Petersburg zu fliegen, ist ein solches Ziel für einige von uns gewesen, und an dessen Erfüllung wurden auch schon von langer Hand die Vorbereitungen getroffen. So waren Uwe und Wolfgang ein Jahr zuvor mit der Lufthansa dorthin geflogen und haben Kontakte zu dem Deutsch - Russischen Begegnungszentrum aufgebaut. Die Mitarbeiter dieser Institution haben uns denn auch während unseres diesjährigen Aufenthaltes in der faszinierenden Stadt hilfreich und umfassend betreut. Da es (noch) nicht möglich war, mit unserer Piggi direkt in St. Petersburg zu landen [siehe Lackierung der Maschine], haben wir zunächst geplant, bis nach Tallinn zu fliegen und von dort mit der Fähre weiterzufahren. Doch überraschender Weise wurde der Fährbetrieb wenige Monate zuvor eingestellt, sodass wir als Alternative den Flugplatz Lappeenranta an der finnisch - russischen Grenze wählten, von dem aus wir dann mit dem Zug unser eigentliches Ziel erreichen konnten.
So unkompliziert die Flugvorbereitungen bis nach Lappeenranta waren, so schwierig waren die Vorbereitungen für die Zugfahrt nach St. Petersburg: Trotz der Einladung mit entsprechenden Vouchers seitens des Begegnungszentrums machte die russische Vertretung die Vergabe von Visa zu einer echten Gedultsprobe; drei mal mussten wir deswegen nach Hamburg fahren und dabei den Ärger über grobe Unhöflichkeit und willkürliche Vorgehensweisen herunterschlucken. Auch waren zahlreiche eMails und Telefonate nötig, um die Zugfahrt vorzubereiten.
Am 31. Juli konnte es dann aber losgehen: Der Wetterlage wegen änderten wir das zunächst geplante Routing über Malmö und Stockholm-Bromma leicht ab, dadurch konnten wir auf der Rückseite einer kleinen Front entlang problemlos zuerst Ålborg im Norden Dänemarks anfliegen, dort tanken und anschließend über Ǿsterby auf die schwedische Seite Skandinaviens wechseln. Südlich von Göteborg überquerten wir eine wald- und seenreiche Landschaft, bis wir nördlich von Jönköping den Vätternsee erreichten, diesem in nördlich er Richtung folgten und in Höhe der Stadt Motala in die TMA von Östergötland einflogen. Nördlich der CTRs von Linköping und Norrköping erreichten wir die CTR von Nyköping, wo unsere Piper zunächst außerhalb rund 10min circlen durfte, anschließend wurden wir für weitere 10min in das südliche Holding geschickt. Grund: Billigflieger haben Nyköping-Skavsta als "Stockholm" deklariert und damit dem Platz einen regen Flugverkehr beschert.
Etwas außerhalb von Nyköping fanden wir die drei benötigten Hotelzimmer und konnten dann im Hafengebiet den ersten Tag mit einem Abendessen unter freiem Himmel beenden.
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