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Da der vorangegangene Abend anstrengend war, ließen wir uns diesmal Zeit und planten auch nur einen Leg ein: Cordoba war so weit nicht entfernt, außerdem ist es eine schöne Stadt. Der Flug dorthin führte über etliche Stauseen - d.h. eigentlich genauer, dass zumindest die Piggi abweichend von der eingezeichneten Route den Flüssen und Stauseen entlang flog, zuletzt ein gutes Stück von Sevilla bis nach Cordoba den Guadalquivir entlang, wobei so ziemlich jede Schleife ausgeflogen wurde. Von der Bonanza wurde ein später eingestandener, anfänglich eingenommener Nordkurs dann auch mit Hilfe der Seen wieder korrigiert.
Cordoba hat zwar eine eigene Frequenz, auf der aber niemand antwortete. So blieb uns das gelernte Procedere nicht erspart: Midfield-Cross mit Windsack-Check, Wahl des Left-Hand-Downwinds und Landung. Von drei Schiffen hat es übrigens nur die Piper-Besatzung richtig gemacht: Klausens Navigations-Papst hatte richtiger Weise im Jeppesen-Anflugblatt das Kleingedruckte gelesen, worin stand, dass man sich des Right-Hand-Downwinds zu bedienen habe. Am Terminal stellte Wolfgang tief betroffen fest, dass eine Do 27 zwecks Static-Display regelrecht aufgespießt worden war: So könne die doch nie wieder fliegen!
In Cordoba wählte Roland ein prima Hotel mit SwimmingPool aus, ganz in Altstadtnähe. Trotz mehrfacher Ermahnungen, dass es in der Stadt viel anzuschauen gebe und dass man sich in unmittelbarer Nähe von  Weltkulturerbe befinde, haben es von insgesamt acht Teilnehmern nur zwei bis in die Mesquita mit anschließendem Altstadtbummel geschafft, die anderen waren vorrangig an der andalusischen Bade-Kultur interessiert und bewegten sich erst zum Abendessen aus ihrem Hotel. Selbst schuld.
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