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 Spätestens mit dem Erreichen der Atlantik- Küste wachten unsere badebegeisterten Teilneh- mer auf. Uns allen kam zugute, dass wir die Küste entlang nicht höher als 1000 ft fliegen durften, so konnten wir den endlos erscheinenden Strand von Soulac-sur-Mer bis nach Biarritz hinunter inspizieren.
Klaus und Uwe nutzten die Gelegenheit für eine Foto-Session, leider saß im Flieger von Klaus niemand mit Fotoapparat, sodass nur Bonanza- Aufnahmen entstanden.
Der Anflug auf Biarritz erfolgte diesmal nicht von der Meerseite über die Stadt in Richtung Osten, sondern wir mussten nach einem Midfield-Cross in den Downwind zur Runway 27.
Nach einem längerem Aufenthalt in praller Sonne [leider war der Tankwart sehr beschäftigt mit den Linien- und Charterjets, sodass wir erst nach einer Stunde dran waren, anschließend war das Personal zur Abrechnung unauffindbar, denn es war mittlerweile Mittagszeit] und einem Briefing für den nächsten Trip rollten wir wieder zur RWY 27.
Der Flug von Biarritz aus entlang der Küste an San Sebastian vorbei bis Bilbao ist spektakulär: Schroff fallen die steil aufragenden Felsen in den glasklaren Atlantik. Lediglich die routinemäßige Ausschau nach Notlande-Patches kann den puren Genuss leicht trüben, denn so etwas gibt es an dieser Strecke nicht.
Bereits über dem Atlantik leiteten wir den Steigflug ein, denn in Höhe von Bilbao wurden wir per Midfield-Cross direkt in die Berge dirigiert: Spontan auftretende Wolken machten dann nochmal 500 ft mehr notwendig als geplant. So überquerten wir die Nahtstelle zwischen den Pyrenäen und der Cordillera Cantabrica in 5500 ft, von denen wir auch anschließend in der Hochebene Altkastiliens nicht viel aufgeben konnten.
Der Controller von Valladolid gab uns eine Freigabe, die direkt über seinen Platz führte; wahrscheinlich wollte er wenigstens einmal am Tag ein Flugzeug gesehen haben.
Salamanca machte aus unterschiedlichsten Gründen Spaß: Am Flugplatz stand viel Gerät zur Besichtigung herum und führte bei Klaus zu Kaufgelüsten. Aber dann erkundeten wir die wirklich wunderschöne Altstadt, die zudem noch ein sündhaft verführerisches Tapas-Lokal aufbietet. Fünf von uns waren an der Theke zufrieden, so hatten wir die Sache im Griff und brauchten - mangels der nötigen Sprachkenntnisse - nur auf die gewünschten Tapas zu zeigen. Zwei von uns aber wurden vom Gourmet der Truppe an einen Tisch verführt, von dem sich das Trio erst gegen 02.30 Uhr des nächsten Tages wieder erheben sollte. Die Ankunft im Hotel war hörbar. Man munkelte am Frühstückstisch von einem hevorragenden, aber nicht ganz preiswerten Mahl.
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